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Neues vom Amb. Kinder- und Jugendhospizdienst im Landkreis Ludwigsburg

„Vielleicht sollten wir manchmal einfach das tun, was uns glücklich macht und nicht das, was vielleicht am besten ist“<
Astrid Lindgren aus „Pippi Langstrumpf“

Trotz immer noch vieler Einschränkungen in unserem Alltag, aber mit der langsamen Aussicht, dass sich nun doch was tut, spüren wir, dass es doch auch viel Bewegung gibt, eigentlich bewegt sich alles

Sparda-Bank Ludwigsburg stellt „Perspektiven“ aus

Im Rahmen eines Fotoworkshops mit dem Titel „Perspektive“, den Kinder- und Jugendtrauer des Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes vergangenen Sommer angeboten hat, sind eindrückliche und großformatige Fotografien entstanden, welche nun bis zum 30. Juni 2021 in der Filiale der Sparda Bank Ludwigsburg (Myliusstraße 8, 71638 Ludwigsburg) ausgestellt sind. Die Fotografien erzählen von ihrer Sicht auf sich und ihre Trauer, gleich wie auf die Verstorbenen und was sie mit ihnen verbindet, ein Blick gen Himmel und ein Blick von oben auf die Dinge, die da sind.

13 Ehrenamtliche haben die Weiterbildung „Trauernde Kinder und Jugendliche begleiten“ abgeschlossen

Bereits zum dritten Mal organisierte der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst Ludwigsburg das Qualifizierungsangebot „Trauernde Kinder und Jugendliche begleiten“ für seine ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen. Den Kurs leitete Kirsten Allgayer, die Leiterin des Kinder- und Jugendhospizdienstes Sternentraum in Backnang, die langjährige Erfahrung in der Kinder- und Jugendtrauerbegleitung hat.

Fotoausstellung „Perspektive“ nun auch Online zu sehen

Die für Freitag, 19. März und Donnerstag, 25. März angesetzten Führungen durch die Fotoausstellung „Perspektive“ in der Friedenskirche Ludwigsburg können aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie nicht vor Ort durchgeführt werden. Dafür wurde von den Jugendlichen und dem Jungfilmer Jonathan Friedmann kurzerhand ein Ausstellungsvideo als Alternative erstellt, welches ab sofort unter diesem Link zu sehen ist:

https://youtu.be/RV-VMEE_WYE

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Dezember 2020

Hallo zusammen,

es waren, sind und bleiben wohl noch herausfordernde Zeiten für uns als Gesellschaft und jede*n persönlich. Ja, die Corona-Pandemie fordert uns heraus, das ganze Jahr schon und nun auch in dieser Advents- und Weihnachtszeit. Was wir in unserem Dienst dabei gespürt haben, wie wichtig es uns ist, miteinander verbunden zu sein – über alle Abstände hinweg. Dabei achten wir wohl immer wieder neu all die Verordnungen und wägen ab, was dies für unsere Begleitungen der Kinder, Jugendlichen und ihrer Familien heißen kann, bedenken es immer wieder neu im Blick auf die Ehrenamtlichen und selbstverständlich auch für uns  als Team. Dabei erleben wir ein gewissenhaftes Ringen, wie Nähe auch mit Abstand erlebbar ist. Und da erleben wir, wie die kleinen und großen Menschen, denen wir in den Begleitungen begegnen dürfen, so achtsam sind, um Begegnung – ob persönlich oder via Telefon – möglich zu machen und dann den Austausch für sich in der Trauer als wohltuend zu. Denn wenn uns schon vor Corona häufig der Spruch begleitete: „In der Trauer nicht alleine sein (zu müssen)“, gilt dies nochmals mehr auch in dieser Zeit.

Zu Gast bei Scala TV

Im Sommer waren Dorothea Wagner und Michael Friedmann zu Gast im Scala TV, um sich in den Reigen der vielen verschiedenen "Hilfegruppen" im Landkreis einzureihen, welche hier Woche für Woche vorgestellt werden. Nun kann der Beitrag auch nochmals online angeschaut werden.

Sie stellen hier den Dienst des Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes mit Kinder- und Jugendtrauer vor, welcher junge Menschen und ihre Familien in Zeiten von schwerer Krankheit, Sterben, Tod und Trauer begleitet.

Perspektivenwechsel

Impressionen des Fotografie-Workshops

Alles eine Frage der Perspektive. Welch eine Analogie. Denn so wie man die Perspektive eines Bildes ändern kann, so ist auch die Einstellung eines Menschen veränderbar. Der Blickwinkel, wie man auf Dinge sieht, welche Tatsachen man in den Fokus rückt und was für einen selbst wichtig ist und wie wir mit Situationen umgehen, das bestimmt unser Leben. Alles eine Frage der Perspektive.

Mit Trauer muss man nicht alleine klarkommen

Trauern Kinder und Jugendliche eigentlich anders als Erwachsene? Im Interview mit Petra Wiedemann der Pressestelle der Diözese Rottenburg-Stuttgart berichtet Michael Friedmann von Kinder- und Jugendtrauer des Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes, wie die Jugendlichen die Trauer verarbeiten, welche Auswirkungen die Corona-Pandemie auf seine Arbeit hatte und wie er selbst mit dem Tod umgeht.

Lesen Sie hier das ganze Interview.