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Dezember 2020

Hallo zusammen,

es waren, sind und bleiben wohl noch herausfordernde Zeiten für uns als Gesellschaft und jede*n persönlich. Ja, die Corona-Pandemie fordert uns heraus, das ganze Jahr schon und nun auch in dieser Advents- und Weihnachtszeit. Was wir in unserem Dienst dabei gespürt haben, wie wichtig es uns ist, miteinander verbunden zu sein – über alle Abstände hinweg. Dabei achten wir wohl immer wieder neu all die Verordnungen und wägen ab, was dies für unsere Begleitungen der Kinder, Jugendlichen und ihrer Familien heißen kann, bedenken es immer wieder neu im Blick auf die Ehrenamtlichen und selbstverständlich auch für uns  als Team. Dabei erleben wir ein gewissenhaftes Ringen, wie Nähe auch mit Abstand erlebbar ist. Und da erleben wir, wie die kleinen und großen Menschen, denen wir in den Begleitungen begegnen dürfen, so achtsam sind, um Begegnung – ob persönlich oder via Telefon – möglich zu machen und dann den Austausch für sich in der Trauer als wohltuend zu. Denn wenn uns schon vor Corona häufig der Spruch begleitete: „In der Trauer nicht alleine sein (zu müssen)“, gilt dies nochmals mehr auch in dieser Zeit.

Zu Gast bei Scala TV

Im Sommer waren Dorothea Wagner und Michael Friedmann zu Gast im Scala TV, um sich in den Reigen der vielen verschiedenen "Hilfegruppen" im Landkreis einzureihen, welche hier Woche für Woche vorgestellt werden. Nun kann der Beitrag auch nochmals online angeschaut werden.

Sie stellen hier den Dienst des Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes mit Kinder- und Jugendtrauer vor, welcher junge Menschen und ihre Familien in Zeiten von schwerer Krankheit, Sterben, Tod und Trauer begleitet.

Perspektivenwechsel

Impressionen des Fotografie-Workshops

Alles eine Frage der Perspektive. Welch eine Analogie. Denn so wie man die Perspektive eines Bildes ändern kann, so ist auch die Einstellung eines Menschen veränderbar. Der Blickwinkel, wie man auf Dinge sieht, welche Tatsachen man in den Fokus rückt und was für einen selbst wichtig ist und wie wir mit Situationen umgehen, das bestimmt unser Leben. Alles eine Frage der Perspektive.

In der Trauer nicht allein – auch in Corona-Zeiten nicht

Die Trauer um einen nahestehenden Menschen ist immer eine besondere Herausforderung – für einen selbst und sein Umfeld. Wir wertvoll ist es da, in aller Achtsamkeit dennoch Schritte aufeinander zuzuwagen. Denn auch in Zeiten des Abstands, brauchen Menschen Nähe, offene Ohren und verständnisvolle Herzen – in Familie, Freundeskreis und Nachbarschaft, ja persönlichem Umfeld.

Mit Trauer muss man nicht alleine klarkommen

Trauern Kinder und Jugendliche eigentlich anders als Erwachsene? Im Interview mit Petra Wiedemann der Pressestelle der Diözese Rottenburg-Stuttgart berichtet Michael Friedmann von Kinder- und Jugendtrauer des Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes, wie die Jugendlichen die Trauer verarbeiten, welche Auswirkungen die Corona-Pandemie auf seine Arbeit hatte und wie er selbst mit dem Tod umgeht.

Lesen Sie hier das ganze Interview.

Neues von Kinder- und Jugendtrauer

Hallo zusammen,

was für besondere und herausfordernde Zeiten, die wir gerade alle miteinander erleben! Jede und jeder auf seine Weise und doch sind wir alle davon betroffen. Und jeden Tag oder zumindest alle paar Wochen wieder die Überprüfung, was jetzt gilt, verändert und angepasst werden muss – im Großen, wie im Kleinen. Auch wir waren von Beginn an herausgefordert, all die Verordnungen zu lesen und für unsere Begleitungen anzuwenden bzw. zu schauen, welche Auswirkungen diese für uns mit sich bringen.

Großzügige Spendengelder für Lubu beatz und Ökumenische Hospizinitiative aus Ludwigsburg

Kinder- und Jugendprojekte mit 2.000 Euro durch Town & Country Stiftung gefördert

Ludwigsburg, 10. Juli 2020 – Zwei gemeinnützige Vereine und Einrichtungen aus Ludwigsburg erhielten für ihr bemerkenswertes Engagement für benachteiligte Kinder und Jugendliche eine Förderung in Höhe von jeweils 1.000 Euro von der Town & Country Stiftung. Die beiden Projekte setzen sich für die kreative Selbstentfaltung der jungen Menschen ein bzw. helfen sie ihnen in Trauerfällen durch die schwierige Zeit.

Wenn eine Idee Kreise zieht

Vieles verbreitet sich in diesen Tagen rasant – auch das Gute. So bekam Nicole Weisser aus Ludwigsburg durch ein Foto ihre Schwägerin aus Niedersachsen Lust, auch selbst schöne Stoffmasken zu nähen und diese gegen eine kleine Spende weiterzugeben. Gesagt, getan. Schon ratterte die Nähmaschine und innerhalb weniger Tage konnte jetzt bereits eine Spende von 303,30 Euro an Michael Friedmann vom Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst im Landkreis Ludwigsburg übergeben werden – mit Abstand versteht sich!

Hilfe für die Helfer

Junge Chorgemeinschaft macht sich für Kinder- und Jugendtrauer stark

Es war Premiere für die Kleinsten im Verein. Die Jüngsten sind gerade mal acht Jahre alt und schon voller Eifer dabei. „Es macht uns einfach Spaß zu singen“ sagen Lilli und Eleonore aus dem neu gegründeten Kids-Chörle, das beim Adventskonzert erstmalig dabei war.

Die Jungs und Mädchen im Chörle sind hingegen schon etwas äter und standen schon öfters im Rampenlicht. Gemeinsam mit SingIng, dem Hauptchor der Jungen Chorgemeinschaft Ingersheim e.V., werden unter der musikalischen Leitung von Simone Jakob immer wieder Konzerte projektiert.